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Neidhart von Reuental
Neidhart, called von Reuental (1st half of 13th century).
He was one of the most famous German Minnesingers who was born in Bavaria and lived in Austria. As a minnesinger he was most active from 1210 to 1240. Neidhart is very well known for being rather sarcastic and comical (e.g. his name Neidhart von Reuental (MHG. Nîthart uon Riuwental) is most likely a pseudonym, for its meaning is more or less Grimhart of Lamentvalley) and his songs thus often stand in harsh contrast to the normal Minne (Courtly Love). This style has been referred to as Höfische Dorfpoesie (courtly village-poetry) by philologist Karl Lachmann and was often imitated by pseudo-Neidharts. Probably his best-known song is Meienzît (May Time) in which Neidhart starts with describing a peaceful spring scenario but quickly comes to insulting his foes (and several friends and allies that betrayed him):
Middle High German
Meienzît
Meienzît ane nît vröuden gît wider strît
Sîn widerkomen kan uns allen helfen
Ûf dem plân âne wân siht man stân wolgetân
Liehtiu brûniu blüemel bî den gelfen.
Durch daz gras sint si schon ûfgedrungen
Und der walt manecvalt ungezalt ist erschalt
Daz er wart mit dem nie baz gesungen.
Ich sünc nit, nach ir sit hätt ich frit des ich bit
Ob mir iêman komm daran ze trôste.
Ich bin verzeit mîniu leit unverjeit sind so breit
ich næme ez noch swêr mich davon erlôste.
Liebesblick der kann mich schicken wilde
Ez ist mîn klâge alle tâge und gedâge als ein zâg
Liebes blick lâss mich bî blickes bilde.
Groze nôt mir enbôt der mir drôt ûf den tôd,
Das ist Hildebolt von Berenriute
Irenfrit und der smit werden glit an eim wit
Daz si mit gemache lan die liute!
Berewîn, den mac nieman überhiuzen
Amelolt, Berenbolt hânt verscholt daz man sollt
Über mich gegeben hât ze Priuzzen.
Ich kam dâr âne vâr und gewar zuo zir schar
ich sach waz die getelinge tæten.
Irenbêr und ir mêr giengent wer hin und her
Mit ir kiphelklingen, sam si mæten.
Do sprach ich: Nû wollte ich einez wetten
Daz ir gedrod und ir gesnod würde vrod an eim blod
Niemand künd mit heres kraft enphetten.
Hildemâr mit dem hâr der kam dâr. Ich nâm wâr
Swie er mit der schœnen begunde schimpfen
Hôch er spranc ân ir dank ûff ein banc, diu waz kranc
Das sollte si im preisen für ein glimpfen
Das ir bêder lîp sich muoste schütten.
Mir waz ant, dô ich enphant daz ihr gewant sich entbant
Und ir kluogez schapel muost entrütten.
Ich klage iu hêr, dize mær. Seht ir her wartet wer
Wie sollte si ze diesem ding gebâren?
Ihr nemt sîn goum âne soum an eim zoum in eim boum
Umb den schâden dâ sollt er bejâren
Wollte er unter schœnen kindern walgen
Hin und her als ein zwer als ouch er hät die gêr
Besser wær, er hienge an einem Galgen.
Ich was vert nach gewert daz ein swêrt ihm verêrt
Ein halbez knie von eim der zên genôzzen:
Enzeman lief în an kûm entrann er vondan
Er het niemer mer kein Maidt gestôzen.
Würde ich noch ze Riuwental gerochen
Ich hät heil vröuden teil und wär geil ob ein seil
Im alliu vieriu hette abgebrochen.
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